E-Mail an Frank: frank@lalelu.de

Schon früh stand Frank vor den ewigen Fragen der Menschheit: Gesang oder Schlagzeug? Schlagzeug oder Gesang? Oder doch lieber trommeln? Wie wäre es mit ein wenig Schauspiel? Und wie steht es mit der Oper?

Entscheidungen, Entscheidungen.
Die fallen Frank nicht leicht, und so pendelte er in den letzten Jahren zwischen seinen großen Vorlieben, Schlagzeugspielen, Gesang, Schauspielen, komponieren/arrangieren, seiner Familie und Spaghettieis hin und her. Wenn er nicht gerade als DJ auf einer Hochzeitsfeier oder als Schlagzeuglehrer arbeitete. Die restliche Zeit lag er einfach auf der faulen Haut.

Verstaubte Schulmusik 
Aber wie fing alles an? Ausser drei Blockflötenstunden und dem Chor war in der Schulmusik für einen musikalischen Laien wie ihn damals nichts zu holen. Musik wurde abgewählt, Noten blieben letztlich ein Mysterium, Instrumente wurden bestaunt aber nicht bespielt. Dann jedoch packte ihn die Musik. Das, was er damals an Pop und Rockmusik mit seinem Cassettengerät aus dem Radio mitschnitt, weckte das dringende Verlangen selber auch Musik zu machen, als Sänger, Drummer, egal wie.

Schulbands
Über diverse Schulbands, von denen zwei, „The Fabulous Highschool Boppers“ (kurz: Die Boppers) sowie„TenTaTo“ heute noch existieren, näherte er sich übers drauflos musizieren der Musik wieder an. Er schrieb und sang feinste Schulband-Lyrik, trommelte auf seinem Secondhand-Schlagzeug mit grosser Begeisterung. Noten wurden mühsam entschlüsselt, der musikalische Code wurde schliesslich doch noch geknackt.

franklanghaar

Theaterspiel
Schon zu Schulzeiten spielte er Theater in verschiedenen Jugend-Theatergruppen, mit unzähligen Auftritten u.a. in der Hamburger Markthalle. Anstelle eines Anglistik-Studiums wurde beim Erkunden der Universität bereits am ersten Tag für eine Rolle bei den „University Players“ vorgesprochen, und fortan zwei Semester sehr wenig englisch studiert dafür umso mehr englisches Theater gespielt, Shakespeares‘ „Comedy of Errors“ und „A Midsummernights Dream“, sowie G.B.Shaws‘ „The Millionairess“ im Original.

Musikunterricht
Schlagzeugunterricht wurde genommen, u.a. bei Jost Nickels (heute bei Jan Delay). Aus allgemeinem Interesse fing er an, Gesangsstunden zu nehmen, die in ein klassisches Gesangsstudium am Hamburger Konservatorium mündeten.

Oper/Musiktheater
Zu der Zeit herrschte „Not am Mann“ an der Musikhochschule, und daher wurde er für diverse Opern im dortigen Forum und in den Zeisehallen verpflichtet, inkl. Gastpiel bei der Müchener Biennale, was seiner langjährigen Theaterspiellust und –erfahrung entgegen kam.

Musik+Comedy
Die erste Erfahrung mit Musik-Comedy machte er mit dem Hamburger Comedian Jan Christof Scheibe, in dessen Swing Comedy Show „Die drei glorreichen Vier“ (Regie Esther Schweins) er mitspielte, sang und trommelte. Danach wurden mit Christian von Richthofen in seiner Show „Auto Auto“ Autos musikalisch betrommelt, besungen und dabei gefühlvoll zerlegt.

Konfernz_der_Tiere

„Ernste Muse“ und Kompositionen
Parallel dazu ist er Gründungsmitglied des Jungen Musiktheaters Hamburg/Opernloft, wo er seit 2003 in Opern mitspielt. Für die dortigen Electroperas hat er ausserdem Verdis Traviata und andere Opern „Remixed“, umarrangiert und elektrifiziert. Am Braunschweiger Theater arrangierte er Bizets „Carmen“ zum Teil zur Rockoper um, 2008 komponierte und schrieb er gemeinsam mit dem Hamburger Regisseur Sven J. Olsson die offizielle Musicalfassung zu Erich Kästners: „Konferenz der Tiere“.

Ned Land, Foto: C.Hoelting

Ned Land, Foto: C.Hoelting

Das letzte grosse Projekt vor dem Einstieg in LaLeLu war die Mitwirkung in Jan Dvoraks Fassung von Jules Vernes „20.000 Meilen unter dem Meer“. Die Uraufführung des Musicals mit ihm in der Hauptrolle des Harpuniers Ned Land lief mit grossem Erfolg 2011/12 am Landestheater Eisenach/Staatstheater Meiningen. (Jan Dvorak schrieb das Libretto und Musik, der Regisseur Thomas Fiedler komplettiert das erfolgreiche Theatermacher-Duo: „Kommando Himmelfahrt“)

Wir sehen uns...
Wir sehen uns…

Vorname: Frank
Name: Valet
Mein Geburtsdatum: 20.11.1971
Mein Geburtsort: Hamburch
Meine Größe: 1,81
Mein Gewicht: 81 kg
Meine Augenfarbe: Blau
Meine Schuhgröße: 43
Mein Sternzeichen: Skorpion (mit Assistent Steinblock)

Besondere Merkmale:
Brille hin und wieder, zwei Beine, die bis zum Boden reichen.
Manchmal weiß die rechte Hand nicht, was die Linke gerade tut.

Was bin ich für ein Typ:
Lieber Stereotyp als Monotyp.

Ich esse am liebsten:
Morgens, mittags und abends. Gerne warm, Reihenfolge egal.

Ich trinke am liebsten:
In Gesellschaft.

Diesen Beruf habe ich gelernt:
Sänger/Gesangslehrer, Schlagzeuger

Der peinlichste Moment in meinem Leben:
Mir fällt die Schiffstaufe des Schiffs meiner Eltern ein, bei der ich als siebenjähriger den Taufspruch nicht rausbekam und in Tränen ausbrach. Warum wollte ich danach eigentlich jemals wieder auf eine Bühne?

Mein Laster:
Zuviel zu Reden.
Ohne Punkt und Komma, dafür in Klammern, mit eingeschobenen Nebensätzen, freien und nicht nachvollziehbaren Assoziationsketten, „Stream of consciousness“ bis zur Bewusstlosigkeit beim Zuhörer.

Mein kostbarster Besitz:
Meine Familie und Freunde, auch wenn ich hoffentlich ebenso „besessen“ von ihnen bin, wie sie mich „besitzen“.

Das kann ich gut:
Für andere Partei ergreifen.

Das kann ich gar nicht:
Für mich Partei ergreifen.

Das koche ich am besten:
Mein eigenes Süppchen. Dazu Kinderfragen mit Zucker bestreut.

Wenn ich nicht einer von LaLeLu geworden wäre, was wäre ich dann wohl heute?
Schwarz vor Ärger, grün vor Neid.

Ich liebe über alles:
Meine Familie, Freunde und Musik. Und Lesen!

Mein persönliches Ziel für die Zukunft:
LaLeLu weiterzuentwickeln, auf daß uns die Ideen, von denen ich noch viele sehe, nie ausgehen!

Was wär ich, wenn ich ein Auto wär?
Ein Panzerwagen. Saisonal auch eine Marzipankartoffel.

Tier?
Wunsch: Adler! Wolf! Elegante Raubkatze! Wirklichkeit: leider oft Amöbe.

Diese lebende Person möchte ich gerne kennenlernen:
Sting.

Diese verstorbene Person möchte ich gerne kennenlernen:
Die reale, historische Person hinter Jesus.

Dieser Person möchte ich nicht mal im Jenseits begegnen:
Allen Extremisten jedweder Couleur, sprich jedem, der sich im Besitz auch nur einer, vermeintlich unumstösslichen Wahrheit wähnt.

Welche Person sollte meiner Meinung nach Bundeskanzler werden und warum?
Auf jeden Fall jemand mit (weiblicher?) Intuition, aber auch mit Rückgrat, Gestaltungswillen, Initiativkraft und durchaus auch Visionen, damit fällt unsere jetzige Kanzlerin und ca. 99% der momentan agierenden politischen Klasse leider aus. Etwas mehr Gestaltung als blosse Verwaltung bitte! „Agieren“ anstelle von blossem „Reagieren“.

Aufgabe in der Band:
Ja, bis zur Selbstaufgabe! Sonst: Aufnahme-/Technikmitbeauftragter, (Body-) Percussionist. Ach ja: auch Sänger.

Dein schönstes Banderlebnis:
Bis jetzt: Tobis Zusageanruf nach dem Casting!

Was machst du zurzeit außerhalb von LaLeLu?
Ausserhalb?

Wo würdest du gerne einmal auftreten?
Auf dem Mond und im Volksparkstadion.

Was schätzt du an deinen Bandkollegen?
Ich schätze sie als Kollegen! Im besten Sinne. Ich liebe ihre individuellen Spezialbegabungen, sowie ihre komödiantischen Fähigkeiten, die sie trotz ihres unverschämt guten Aussehens stets aufs Neue unter Beweis stellen. Ach ja, singen können sie ja auch noch!

Beschreibe deine Bandkollegen mit einem Wort:
Supercalifragilisticexpialigetisch.

Was reizt dich an a cappella Musik?
„Da regt mich ja die Frage schon auf!“ Stilistische Flexibilität, stimmliches Austoben.

Diese Schallplatte war die erste in meiner Sammlung:
Ich muß es zugeben: Shakin’ Stevens! (ein 80er Jahre Elvis aus Wales)

Welche Musik hörst du?
Fast Alles.

Musik ist…?
Musik macht Stille hörbar.

Meine drei Lieblingsfilme?
Nur Drei? Hier ein Ausschnitt: Blade Runner, Das Leben ist schön, Up/Oben.

Meine drei Lieblingskomiker?
Die drei glorreichen Vier: Loriot. Victor Borge. Heino Jäger. Volker Pispers.

Meine Message an alle LaLeLu-Fans:
Freue mich auf euch! Danke für eure Treue und euer Interesse!