Foto: Peter Noßek

E-Mail an Jan: jan@lalelu.de

Jan Melzer trägt sein Haar lang, hat Saxophon an der Hamburger Musikhochschule studiert und ist Leadsänger aus Leidenschaft. Er ist Träger der Gold-Star-Nadel im Standardtanz und des schwarzen Gürtels in Karate. Für einen Poppenbüttler nicht schlecht…
Mit seiner Stimme verhilft er Elvis Presley, Julio und Enrique Iglesias, Udo Lindenberg, Öz Cemdemir, Herbert Grönemeyer und der Gitarre von Gary Moore zu zweifelhaftem Ruhm. Mit seiner Frisur kann er innerhalb von Sekunden einen türkischen Hofsänger in einen Grand Prix d’Eurovision-Achtplatzierten verwandeln; und mit seiner Hüfte einen Schuhplattler in einen feurig-deutschen Salsa. Er liebt Plattdeutsch (Elvis), Spanisch (Ronald Pofalla), Turkdeutsch (Barmbek) und Brasilianisch (HSV). Rampensau.

Foto: Rosemarie Melzer

Jan Melzer ist ein Trommler
1969 geboren entdeckte er mit 5 Jahren durch seinen jazzschlagzeugernden Vater die kleine Trommel und gewann mit dem Spielmannszug  FC Vorwärts Billstedt diverse erste Plätze. (siehe Photo). Von Jazz zu Marsch, wow.
Später griff Jan immer wieder zum Schlagzeug, z.B. in der Punkband Boozin‘ Bear ’n‘ his Frien‘s und der Rock’n’Roll-Formation The Jones (in der übrigens sein Bruder Bass spielte)

Jan Melzer ist eine Blockflöte
Durch seine Mutter wurde er an die Tonleiter herangeführt, die er zusammen mit allen anderen Europäern heute noch benutzt. Sie lehrte ihn Sopran- , Alt- und Bassflöte.
„Spelemann fang an“.

Foto: Joe Udl

Jan Melzer ist ein Saxophonist
Der Übergang zum Saxophon ist dann nicht weit. Wer Blockflöte kann, kann auch Saxophon. Auf diesem Instrument wurde das Musikerdasein erstmals zum Beruf: Nach ebenso schönen, wie erfolglosen 13 Jahren mit seiner Schülerband Joe Udl (siehe Foto), verzweifelten Versuchen mit dem Musical-Star Thomas Borchert (in der Band  Borchert) landet Jan beim Musical als Saxophonist: Die Rocky Horror Show und Beehive im Theater am Holstenwall sichern mit 6 Auftritten pro Woche drei Jahre lang seinen Lebensunterhalt.
Zwischendurch gründet er mit seinem Vater (Schlagzeug) und seinem Bruder (Bass) das Cooljazzquartett  The guards of COOL.
Jazz gab es auch in der Formation Blue Moon des Bidlah Buh-Gitarristen Olaf Klintworth und smoothe Grooves in der HipHop-Crossover-Band Der Fall Böse mit der er drei CDs aufnahm.

Zeichnung: Lennard Andresen

Jan Melzer ist Sänger
Jan hat angeblich schon mit zwei Jahren fehlerfrei gesungen. Erzählen seine Eltern jedenfalls immer wieder. Ach ja, Eltern sind schon süß manchmal…
Aber erst mit 16 kam die erste Band JOE UDL – Rock, Reggae, Blues. In dieser seiner geliebten Schülerband war Jan 13 Jahre lang der Leadsänger (Und ist es eigentlich immer geblieben, denn offiziell aufgelöst hat sich diese Poppenbüttler Kapelle nie). Als Titelheld in dem Musical „Der kleine Horrorladen“ (also als die Pflanze) wurde erste professionelle Bühnenerfahrung gesammelt.
Es folgten viele lustige Studiotage, so z.B. mit Gottlieb Wendehals für dessen nie erschienenen Papparazzi-Song.
Die bisherige Krönung war ein Solopart bei der Messe („Mass“) von Leonard Bernstein in der großen Musikhalle (heute Laieszhalle) in Hamburg mit den Hamburger Symphonikern und dem Staatsopernchor unter der Leitung von Ingo Metzmacher.
Beim Studium an der Hamburger Musikhochschule traf er dann LaLeLu und das Verhängnis nahm seinen Lauf…Bilder vom großen PC 148

Foto: HA

Übrigens: Jan hat im Sommer 2007 seine erste Solo-Platte aufgenommen: JAN MELZER: RÄUM DEIN ZIMMER AUF.
Jan hat alle Instrumente selber gespielt (Wozu natürlich auch das Klavier und die Gitarre zählen, was hier aber aus hanseatischer Bescheidenheit verschwiegen wird) und seinem Spieltrieb freien Lauf gelassen. Lenny Kravitz trifft auf Rio Reiser. Natürlich mit deutschen Texten, Ehrensache. Bei Nachfragen bitte melden bei jan@lalelu.de oder geht direkt auf den LaLeLu-Shop hier auf dieser Homepage!

STECKBRIEF

Vorname: Jan
Name: Melzer
Mein Geburtsdatum: 11. 02. 1969
Mein Geburtsort: Thuine (Emsland), aber eigentlich Hamburg! Jawohl! Denn meine Eltern (eine Emsländerin und ein Ostpreuße (Königsberg)) haben damals schon in Hamburg gelebt und sind nur für die Geburt in die Heimatstadt (Lingen) meiner Mutter zurückgefahren, weil damals  das Gerücht in Hamburg umging, die Hamburger Kreisssaalärzte seien nicht ganz sauber… Ich bin also eigentlich Hamburger und werde mein ganzes Leben darunter leiden, daß das nicht in meinem Ausweis steht… blablabla…  Nur wenn wir in Lingen (Ems) auftreten, spüre ich ein seltsames, tiefes Heimatgefühl… Bin ich doch Niedersachse? Herman Löns bewahre!!!
Meine Größe: 183 (Musterung) 182 (Perso)
Mein Gewicht: Irgendwo zwischen 70 und 90 je nachdem, ob ich gerade ein Joggingphase einlege. I got my JoJo workin’…
Meine Augenfarbe: Braun
Meine Schuhgröße: 44
Mein Sternzeichen: Ich glaube nicht an Hokuspokus… aber nun gut: Wassermann. Und darauf bin ich andererseits sehr stolz!
Besondere Merkmale:
Lange Haare, Tatoo an der rechten Schulter, Muttermal auf der rechten Brust.
Ich mag an mir:
Meine Emotionalität, meine Sensibilität, meine Fantasie, meinen Humor, meine Zweifel, meine Grübelei und meine Unsicherheit.
Was bin ich für ein Typ?
Rock’n’Roll-Spießer mit Hippie-Allüren aus Poppenbüttel. (Wer Poppenbüttel kennt, versteht, was ich meine.)
Ich esse am liebsten:
Alles! Viel! Aber gut muß es sein, ich betrachte mich als Feinschmecker … Oder besser: Feinfresser.
Ich trinke am liebsten:
Ostfriesentee. Aber richtig zubereitet! (Mein Emsländisches Erbe) Und Bier natürlich… Nach dem Auftritt… Herrlich!
Diesen Beruf habe ich gelernt:
Ich hab gar nix zu Ende gelernt. Aber ich habe Lehramt studiert (daher kennt sich ja LaLeLu) und vor LaLeLu schon als Musical-Saxophonist meine Brötchen verdient.
Der peinlichste Moment in meinem Leben:
Als bei einem Konzert in Ammersbek plötzlich ein alter Mann aufstand und wie ein Zombie mit starrem Blick und ausgestreckter Hand auf mich zukam… Ich bekam es schon mit der Angst zu tun, da sagte er: „Junger Mann, Ihre Hose ist offen…“ Seitdem habe ich ein Trauma und fasse bei jedem Konzert ungefähr 20 Mal in meinen Schritt… Achtet mal drauf…
Meine unangenehmste Eigenschaft:
Ungeduld, verdammt!
Mein Laster:
Ich sammle hemmungslos CDs und lade dauernd etwas bei iTunes runter, denn ich liebe Musik. Ich esse unglaublich gerne. Ich flirte gerne und Ich trinke gerne Bier beim Grillen mit meinen Freunden. Rock’n’Roll. Volle Kanne Hoschies!!!
Mein kostbarster Besitz:
Meine Familie. Mein Saxophon. Die Musik.
Das kann ich gut:
Ich bin ein fauler Perfektionist. Das ist eine unglaublich schwere Lebenseinstellung: Nie zufrieden mit sich, aber zu faul zum Üben … Dementsprechend neige ich nicht dazu, zu behaupten, etwas gut zu können. Als Hanseat – und da bin ich ganz Hamburger, wie Helmut Schmidt – widerstrebt es mir außerdem generell, mich selbst zu loben. Also: Ich singe, spiele Saxophon und mache Witze. Ob das gut ist, sollen andere sagen.
Das kann ich gar nicht:
Bass singen (Stimme zu hoch), Turnen (zu ungelenkig), Klettern (zuviel Höhenangst), Üben (zu faul), Ungerechtigkeit ertragen…
Das koche ich am besten:
Gegrillter grüner Spargel, Afrikanischen Eintopf mit Ras-El-Hanout und Pfannkuchen.
Wenn ich nicht einer von LaLeLu geworden wäre, was wäre ich dann wohl heute?
Wahrscheinlich dann doch Gymnasiallehrer … Ich war zwar schon Musical-Saxophonist, aber diese tuntige Musical-Mühle ist mir zum Schluss einfach zu sehr auf den Sack gegangen.
Meine drei Wünsche an die gute Fee:
Weltfrieden, Toleranz und Rock’n’Roll.
Ich liebe über alles:
Meine Familie, meine Freunde, meine Band.
Mein persönliches Ziel für die Zukunft:
Ein kräftiges Weiter So!
Mein Lebensmotto:
Leben und leben lassen. Bzw. Wenn auch die Kräfte fehlen, so ist doch der Wille zu loben. (ut desint vires, tamen est laudanda voluntas)
Wie finde ich zu meinem Ich?
Seid Ihr bescheuert? Ich bin doch kein Esoteriker! Dieser ganze Selbstfindungsquatsch ist komplett überbewertet. Wie sagte mein Vater ganz richtig: „Man muß bei der Suche nach sich selbst höllisch aufpassen; möglicherweise ist da niemand!“. Leute, laßt den Quatsch und macht verdammt noch mal einfach Euren Job.
Was wäre ich, wenn ich ein Auto wäre?
Ein Suzuki-Jeep aus den 80ern.
Welches Tier wäre ich?
Eine Möwe. Kann genauso toll fliegen wie ein Adler, ist aber nicht so eitel.
Diese lebende Person möchte ich gerne kennen lernen:
Lenny Kravitz, Farin Urlaub, Angela Merkel und Volker Pispers (ach, den kenne ich ja schon! Netter Kerl!).
Diese verstorbene Person möchte ich gerne kennen lernen:
Elvis.
Dieser Person möchte ich nicht mal im Jenseits begegnen:
Hitler, Stalin und das ganze Mörderpack.
Welche Person sollte meiner Meinung nach Bundeskanzler werden und warum?
Ich glaube, daß der Job des Bundeskanzlers ungeheuer schwer ist und jeder, der diesen Job macht, unseren Respekt verdient. (Außer Kohl natürlich, diese Matschbirne!). Aber im Ernst: Unsere Politiker leisten verdammt wichtige und schwere Arbeit für uns alle! Nieder mit der Politik- und Politikerverdrossenheit. Macht den Job doch selber, wenn Ihr es besser könnt!
Aufgabe in der Band:
Leadsänger, Saxophonist, Luftgitarrist, Gesangsparodist, Beatboxer, Fahrer, Technikbeauftragter, Fanbetreuer, Facebooker.
Dein schönstes Banderlebnis:
Klingt zwar kitschig, aber: immer wenn ein Konzertabend den absoluten Flow erreicht und man wie beim Segeln vor der Bugwelle gleitet, ist das mein absolutes Glück. Insofern habe ich gaaaanz viele schönste Banderlebnisse.
Was machst du zurzeit außerhalb von LaLeLu?
Außerhalb von LaLeLu? Sehr witzig.
Wo würdest du gerne einmal auftreten?
In Hamburg im deutschen Schauspielhaus und in Berlin in der Bar jeder Vernunft (Hallo, Lutz Deisinger!!!)
Was schätzt du an deinen Bandkollegen?
Unsere gemeinsame Leidenschaft für Musik und Pointe. Ihr glaubt gar nicht, wie intensiv LaLeLu an einer winzigen Stelle feilen kann. Das finde ich absolut toll. Das ist meine Welt!
Beschreibe deine Bandkollegen mit einem Wort:
Sanna: Eine scharfe Mischung aus skandinavischer Elfe und Fußballerin.
Frank: Eine tierische Mischung aus englischem Gentleman und Udo Jürgens.
Tobi: Eine perfekte Mischung aus traumhaftem Sänger und genialen Parodisten.
Was reizt dich an a cappella Musik?
Kurz: Der Klang. Nur wer selber mal a cappella gesungen hat, kann verstehen, welchen unglaublichen Reiz ein perfekter Septnonakkord hat, wenn er nur von Stimmen gesungen wird. Kein Instrument hat diesen Obertonreichtum und erzeugt dadurch annähernd starke Frequenzreibungen, die einem eine Gänsehaut über den ganzen Körper jagen können. Außer Saxophon.
Mein LaLeLu Lieblingssong:
Das wechselt dauernd.
Diese Schallplatte war die erste in meiner Sammlung:
Abba, Greatest Hits. Ich war sieben Jahre alt, habe mit meinem Spielmannszug FC Vorwärts Billstedt vor der Queen in London gespielt und ebendort diese Platte gekauft. Für 12 Pfund. Ich bin stolz auf diese Geschichte.
Welche Musik hörst du?
Alles zwischen Gerry Mulligan, Die Ärzte, Jamie Cullum und Lenny Kravitz.
Welche Band sollte sich unbedingt auflösen:
Modern Talking.
Mein Lieblingssänger:
Chris Cornell (Soundgarden).
Meine Lieblingssängerin:
P!nk. Cäthe Sieland.
Musik ist…?
Mein Leben.
Meine drei Lieblingsfilme?
Täglich grüßt das Murmeltier (Bill Murray). Total Recall (Arnold Schwarzenegger). Zur Sache, Schätzchen (Uschi Glas)
Meine drei Lieblingskomiker?
Otto, Loriot, Bully
Meine Message an alle LaLeLu-Fans:
Lachen, Leben und Lust!